Gärversuche & Restgaspotential

Standardisierte Gärversuche nach VDI 4630 zur Bestimmung von Methan- und Restgaspotential. Sichere Substratbewertung, höhere Gasleistung und praxisnahe Empfehlungen für Biogasanlagen.

Substratbewertung und Gasbildungsanalyse für maximale Energieausbeute

Die Wirtschaftlichkeit einer Biogasanlage hängt entscheidend von der Qualität und Zusammensetzung der eingesetzten Substrate ab. Nicht jeder Stoff liefert gleich viel Energie und manche Materialien können den biologischen Prozess sogar hemmen. Mit unseren standardisierten Gärversuchen nach VDI 4630 bestimmen wir zuverlässig das Gasbildungs- und Restgaspotential Ihrer Einsatzstoffe – die Grundlage für fundierte Entscheidungen über Einkauf, Mischung und Prozessführung. Im Labor der Bio Power Service werden alle Analysen unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt. Wir bewerten die Methanausbeute, die Abbaubarkeit und eine mögliche Hemmung. So erkennen Sie schon vor der Einbringung, ob ein Substrat geeignet ist – und vermeiden Ertragsverluste und Prozessstörungen.

Was wir prüfen

Ihr Nutzen

Alle Versuche erfolgen in temperaturgeführten Gärständen. Diese Methode bildet den real zu erwartenden Gasertrag eines Substrates ab. Die Messdaten werden ausgewertet und mit praxisnahen Empfehlungen ergänzt.

Ablauf eines Gärversuchs

Nach Eingang der Proben wird die Trockensubstanz (TS) ermittelt und der Gärversuch mit speziell auf die Kundenanlage abgestimmtem sogenannten Impfschlamm angesetzt. In unseren Gärständen wird die Probe unter definierten Bedingungen vergoren. Die Gasmenge sowie die Gaszusammensetzung werden erfasst. Nach Abschluss des Versuchs erhalten Sie einen Prüfbericht mit Angaben zu Methanausbeute, Abbaugrad und Biogas- bzw. Restgaspotential.

Warum Bio Power Service

Unsere langjährige Erfahrung verbindet Laborpräzision mit praxisorientierter Auswertung. Wir begleiten Betreiber, Planer und Anlagenfahrer mit verlässlichen Daten für Substratentscheidungen, Wirtschaftlichkeitsrechnungen und bei Genehmigungsverfahren. Durch die Kombination aus akkreditiertem Labor, bewährter Messtechnik und unabhängiger Beratung schaffen wir Sicherheit in jeder Prozessphase.

FAQ zu Gärversuchen & Biogas

Ein Gärversuch (Batch-Test) ist ein standardisiertes Laborverfahren, mit dem die Biogas- und Methanausbeute eines Substrats bestimmt wird. Die Richtlinie VDI 4630 definiert dabei Ablauf, Dauer und Auswertung.

Das Restgaspotential zeigt, wie viel Methan nach der Hauptvergärung noch in den Gärresten steckt. Ein hoher Wert weist auf ungenutzte Energie hin, ein niedriger Wert auf effiziente Umsetzung. Bei offenen Gärrestlägern wird diese Information oft von Genehmigungsbehörden verlangt.
Wir analysieren alle organischen Einsatzstoffe – von Energiepflanzen, Gülle und Mist bis zu Bioabfällen oder Reststoffen beispielsweise aus der Lebensmittelverarbeitung.
Die Richtlinie VDI 4630 definiert eine Verweildauer von mind. 25 Tagen.
Sie vermeiden Fehlinvestitionen, planen den Substrateinsatz gezielter und steigern die Gasausbeute – mit geringeren Risiken und höheren Erlösen.

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