Warum Emissionsschutz für Biogasanlagen immer wichtiger wird
Biogas steht wie kaum eine andere Energieform für Nachhaltigkeit – doch nur, wenn die Anlagen emissionsarm und sicher betrieben werden.
Methanverluste, auch in geringen Mengen, wirken sich nicht nur negativ auf die Klimabilanz aus, sondern stellen auch ein Sicherheitsrisiko und einen wirtschaftlichen Verlust dar.
Mit modernster Messtechnik und praxisnaher Beratung unterstützt die Bio Power Service GmbH Betreiber dabei, Emissionen zu erkennen, zu vermeiden und langfristig zu reduzieren.
Methan – Energiequelle und Umweltfaktor zugleich
Methan (CH₄) ist das Herzstück jeder Biogasanlage – aber auch ein starkes Treibhausgas.
Sein Treibhauspotenzial ist rund 28-mal höher als das von CO₂. Schon kleinste Leckagen können die Klimabilanz erheblich verschlechtern und gesetzliche Grenzwerte überschreiten.
Dabei ist jeder Methanaustritt vermeidbar. Durch regelmäßige Kontrollen und moderne Leckageerkennung lässt sich nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch bares Geld sparen – denn jedes Gramm Methan, das nicht entweicht, kann energetisch genutzt werden.
Gaskamerabegehungen (OGI/FLIR) – Unsichtbares sichtbar machen
Unsere Spezialist*innen führen Gaskamerabegehungen mit modernster OGI- und FLIR-Technologie durch.
Diese Infrarotkameras machen Methan, Ammoniak und andere flüchtige Gase sichtbar – selbst kleinste Leckagen werden auf dem Display als deutlich erkennbare Gaswolken dargestellt.
Die Vorteile dieser Methode:
- Kontaktfreie, zerstörungsfreie Prüfung
- Erfassung selbst kleinster Undichtigkeiten
- Keine Betriebsunterbrechung notwendig
- Sofortige visuelle Dokumentation
Nach jeder Begehung erhalten Betreiber einen detaillierten Bericht mit Handlungsempfehlungen, sodass notwendige Reparaturen gezielt und effizient durchgeführt werden können.
Emissionsschutz ist auch Anlagensicherheit
Leckagen sind nicht nur ein ökologisches Problem, sondern auch ein sicherheitstechnisches Risiko.
Entweichendes Biogas kann explosive Gemische bilden – insbesondere in geschlossenen Räumen, Schächten oder technischen Anlagenbereichen.
Ein konsequentes Leckagemanagement schützt somit Mitarbeiter, Betriebssicherheit und Umwelt gleichermaßen.
Regelmäßige Überprüfungen sind daher nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern ein zentraler Bestandteil professioneller Anlagenführung.
Prävention statt Reaktion
Die Erfahrung zeigt: Die meisten Emissionen entstehen nicht durch grobe Schäden, sondern durch allmählichen Verschleiß – lockere Flansche, spröde Dichtungen, mikroskopische Risse.
Je früher diese erkannt werden, desto geringer sind die Folgekosten.
Deshalb empfehlen wir, Gaskamerabegehungen regelmäßig – idealerweise einmal jährlich – in das Wartungsprogramm aufzunehmen.
So wird der Emissionsschutz zu einem festen Bestandteil der betrieblichen Routine und nicht erst im Störfall zum Thema.
Nachhaltigkeit durch messbare Ergebnisse
Unsere Arbeit endet nicht mit der Messung.
Alle Ergebnisse werden dokumentiert, bewertet und mit den Ergebnissen vorangegangener Prüfungen verglichen.
So entsteht ein langfristiges Emissionsprofil, das zeigt, wie sich die Anlage entwickelt – und ob Maßnahmen zur Verbesserung greifen.
Diese Datentransparenz schafft Vertrauen gegenüber Behörden, Betreibern und Partnern.
Sie beweist, dass Nachhaltigkeit bei uns kein theoretisches Ziel ist, sondern eine messbare Größe.
Beratung und Schulung inklusive
Neben den technischen Messungen bietet die Bio Power Service GmbH auch Schulungen und Beratung zur Emissionsvermeidung an.
Unsere Fachleute erklären, welche Bereiche besonders kritisch sind, wie Undichtigkeiten früh erkannt werden und welche technischen Maßnahmen zur dauerhaften Dichtheit beitragen.
So entsteht ein umfassendes Konzept aus Analyse, Prävention und Wissenstransfer, das jede Anlage sicherer, effizienter und nachhaltiger macht.